Auf Strecke! 

Zum Streckenflugwettbewerb 2015 "Dannstadter Vergleichsfliegen" waren wir als Mainzer mit drei Segelflugzeugen in Ludwigshafen-Dannstadt vertreten. Der Wettbewerb, bei dem sich die Piloten im Streckenfliegen messen, fand vom 14.5. bis 17.5. und vom 23.5. bis zum 25.5.2015 statt.  

Damit unsere Pilot(Innen) Rosi Ulrich, Nils Ulrich und Harald Boyé sich zu 100% auf die herausfordernden Strecken konzentrieren konnten, waren im Laufe des Wettbewerbs noch mehrere Helfer aus Mainz dabei, sodass unser Team am Ende des Wettbewerbs aus sieben Leuten, davon vier Helfern, bestand.

Nachdem die ersten vier Wettbewerbstage vorbeigegangen waren, stieß ich, Phil Pühler, am Samstag, den 23.5. als Helfer hinzu. Gemeinsam bauten wir morgens die Flieger für die Startaufstellung auf.

Obwohl ca. 40 Segelflugzeuge in der Startaufstellung warteten, ging es sehr entspannt zu.

 

 

Um etwas besseres Wetter abzuwarten, wurde der Start auf 12:30 Uhr verschoben.

Und tatsächlich, als die Segelflieger von den Propellermaschinen (auf dem Foto im Vordergrund) in die Luft gezogen wurden, fanden die Segler Thermik, die es ihnen ermöglichte, zu steigen. Es dauerte dank des sehr flüssigen Ablaufs nur eine Stunde bis alle Wettbewerbsteilnehmer abgehoben hatten. Danach kehrte Ruhe am Boden ein.


Einige Stunden später landeten wie aus dem nichts die vielen Segelflieger in kurzen Abständen hintereinander. Einer der ersten war unsere LS8, geflogen von Harald Boyé (Foto).

 

 

Am Ende des Tages, als die Auswertung veröffentlicht wurde, freuten wir uns mit Nils Ulrich über den Tagessieg in der sogenannten "Clubklasse".

Diesen Flug kann man im Internet unter folgender Adresse nachvollziehen:

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=4357768


Am nächsten Tag, Sonntag, den 24.5., wurde das Wetter noch eine Stufe anspruchsvoller. 

So ergab es sich, dass der heimliche Star des Wettbewerbs, eine betagte Ka6 CR aus Bensheim, auf einem Maisfeld mit noch sehr niedrigem Bewuchs außen landete. Daher half ich den Bensheimern beim Abrüsten des Holzfliegers, der in der Nähe von Maxdorf auf uns wartete. 

 

 

Das Foto zeigt das Flugzeug noch auf dem Segelfluggelände Ludwigshafen-Dannstadt.


Am besten war jedoch die gute Stimmung abends, sodass sehr offen über Flugtaktiken und Tipps gesprochen wurde. Hierbei konnte man nur durch Zuhören viel lernen.


Am Montag wurde wegen schlechten Wetters neutralisiert, sodass wir schon vormittags nach Hause fuhren.


Mein Fazit: Insgesamt lernt man als Flugschüler sehr viel auf einem Wettbewerb, auch wenn man selbst nicht fliegt. Außerdem trifft man Segelfliegerkameraden (wieder) und es macht einfach viel Spaß. Dazu beigetragen hat die tolle und professionelle Organisation der Ludwigshafener Gastgeber. Vielen Dank allen Beteiligten für einen rundum gelungenen Wettbewerb!

 

PP