Dannstadter Vergleichsfliegen 2009

Tja es war soweit. Der erste Wettbewerb in unserer jungen Fliegerkarriere stand in diesem Jahr auf dem Plan und Nils und ich (Alex) fuhren dann am Mittwoch den 23.5.2009 nach Ludwigshafen um diesem Ereignis entgegenzutreten. Unser Flieger sollte die LS 4 sein, auf der wir schon einiges an Erfahrung sammelten und so ging es guten Mutes zum Eröffnungsbriefing. Es wurden die allgemeinen Sachen wie Verpflegung und Aufbauen das Startfeldes (Grid) geregelt und wir alle wurden in den folgenden Flugbetrieb eingewiesen. Nach einem guten Abendessen ging es dann schon früh ins Bett, da um 7:30 Uhr aufstehen und aufbauen angesagt war. Für 9:30 Uhr wurde das Briefing festgelegt.

Der erste Tag stand unter Warmlufteinfluss und die Startbereitschaft wurde mehrere Male nach hinten geschoben. Schließlich wurde der Tag gegen 1500 lcl neutralisiert und wir konnten wieder abbauen. Dank des neuen Flächenrades und der Zugstange konnte die LS 4 sicher und schnell zum Hänger gezogen werden.

zu werden und so wurde eine ca. 200km DAAT (distance asigned area Task) d.h. wer in 3 Stunden am weitesten um eine vorgegeben Strecke fliegt gewinnt, herausgegeben. So nach dem Motto einmal rund um Dannstadt durchs Rheintal. Viele konnten diese Task meistern, doch auch einige mussten aussenlanden. Und Nils erwischte es fast auch, doch in der Platzrunde von Herrenteich fand sich der rettende Bart an einem ansonst guten Tag mit Blauthermik. Nils brachte eine gute Leistung und er konnte mit Rang 7 sehr zufrieden sein.

Am darauf folgenden Tag war ich an der Reihe mit Fliegen und es wurde bei Blauthermik und Basis bis 1100m MSL eine 200km Racingtask (vorgelegee Strecke möglichst schnell umrunden) uns vorgelegt. Die Task verbunden mit dem Wetter versprach einen spannenden Tag und bis Bruchsal lief auch alles ganz gut. Dort traf ich einen Clubklassepulk in niedriger Höhe, leider immer noch 50m über mir, beim Kurbeln. Wir versuchten Höhe zu machen, doch ich habe den Anschluss an die Thermik verpasst und musste auf einem Acker landen. Yeah meine erste Aussenlandung – grml.

Der Sonntag wurde nach weiterem Warmlufteinfluss und einer von 800m auf 600m absinkenden Blauthermikbasis nach dem Gridlaunch der Clubklasse neutralisiert.

Das erste Wochenende beendeten wir sehr zufrieden und freuten uns auf das Nächste.

So trafen wir uns wieder am 29.5 in Dannstadt zum Weiterfliegen. Samstag sollte es Hammerwetter geben und ich musste eine 300km Racingtask fliegen. Und wie der Wetterbericht es vorhersagte wurde das Wetter sehr gut. Start war gegen 1100 lcl und Startfreigebe war gegen 1145 lcl.

Es war ein schöner Flug hin zum Odenwald und dann über den Pfälzer Wald nach Dillingen. Alles lief prima und wie es der Zufall wollte, traf ich Helmut und Sebastian in der Nähe von Saarbrücken. Einige Zeit flogen wir zusammen bis die zwei sich schließlich auf den Weg nach Mainz machten. So 30 km noch bis nach Dannstadt 1600m MSL (1500m GND) und ich startete den Endanflug. Noch die letzte Wende genommen 20 km vor dem Ziel und ich freute mich schon auf die Landung. Aber mit der Zeit ging meine Sicherheitshöhe in den Keller, da der doch sehr kräftige Wind meine Planung zunichte machte, bis sie schließlich nur noch ca. 30 m betrug. Die Hochspannungsleitungen vor dem Platz wurden höher und höher und so musste ich mich zu einer Aussenlandung 2km vor Dannstadt entscheiden. Schon war die gute Stimmung im Eimer.

Doch mir sollte es gut ergehen. An diesem Tag zerlegte es einen Duo bei der Aussenlandung und wir alle waren heilfroh, dass den Piloten nicht passierte. Und auch die DG 100 bekam einige Schäden bei ihrer Aussenlandung und konnte am Wettbewerb nicht mehr teilnehmen.

Den darauf folgenden Tag sollte Nils wieder fliegen. Das Wetter war eher weniger gut vorhergesagt und so wurde leider eine kleine Task ausgestellt. Es wurde gestartet und das Wetter entwickelte sich noch richtig gut. Die Aufgabe konnte in ca. 1.5-2h geflogen werden. Und auch Nils flog relativ schnell, aber immer noch 10 min zu langsam, sodass an diesem Renntag nur der 10te Platz übrig blieb. Immerhin konnten alle noch teilnehmenden Piloten die Aufgabe umrunden und es ging nichts kaputt.

Der letzte Wettbewerbstag war eigentlich schlecht vorhergesagt und so wurden 250 km ausgeschrieben, die unmöglich waren. Nach einer Kurbelei im Regen überm Odenwald entschied ich mich die Aufgabe abzubrechen und versuchte wieder nach Dannstadt zu gelangen. Allerdings klappte dies nicht ganz und musste nun in Weinheim landen. Dort traf ich 8 weitere Wettbewerbspiloten und so wurde der Aufenthalt in Weinheim doch ganz angenehm. Und ich konnte nach dem Rückschlepp aus Weinheim doch noch einmal in Dannstadt auf dem Platz landen.

Damit war der Wettbewerb schon vorbei und wir belegten insgesamt Platz 10, was durchaus für den ersten Wettbewerb ein gutes Ergebnis ist.
Bei der Siegerehrung wurden wir mit allen anderen Erstteilnehmern noch mitsamt Klamotten in den Flugplatzeigenen Tümpel geworfen. Nils und ich wurden den gesamten Wettbewerb von Charly Müller betreut was Taktik usw. anbelangt und wir wollen ihm dafür nochmals herzlich danken. Auch dem Verein möchten wir danken, dass er uns für beide langen Wochenenden die LS 4 zur Verfügung gestellt hat.

Unser Fazit über den Wettbewerb:

  • Es macht großen Spaß
  • sind sehr entspannende Flüge
  • Dannstadt hat den besten Eismann in Rheinland-Pfalz
  • und eine FK9 mit Spornrad schleppt SEHR gut


Wir werden auf jeden Fall weitere Wettbewebe besuchen und wir freuen uns schon aufs Vergleichsfliegen im nächsten Jahr.

Neue europäische Fluglizenz  

Die Flugschule des LfV Mainz bietet jetzt die Ausbildung für die neue europäische Fluglizenz LAPL an. Es gibt die LAPL für Motorflieger und für Segelflieger. Gegenüber den PPL-Lizenzen bietet die LAPL den Vorteil einer kompakteren Ausbildung und erleichterter fliegerärztlicher Anforderungen. Für den Flugschüler bedeutet LAPL weniger finanziellen Aufwand und in der Regel den schnelleren Weg zur Lizenz.

AK


Bericht eingestellt: 15.07.2013, Werner Hladky Query returned zero rows.
15.07.2013
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Die Flugschule des LfV Mainz bietet jetzt die Ausbildung für die neue europäische Fluglizenz LAPL an. Es gibt die LAPL für Motorflieger und für Segelflieger. Gegenüber den PPL-Lizenzen bietet die LAPL den Vorteil einer kompakteren Ausbildung und erleichterter fliegerärztlicher Anforderungen. Für den Flugschüler bedeutet LAPL weniger finanziellen Aufwand und in der Regel den schnelleren Weg zur Lizenz.

AK

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