Deutschlandflug in Mainz    

Am 21. Juni landeten 38 Besatzungen des Deutschlandflugs 2013, darunter der Mainzer Pilot Thilo Schmidt von Hülst mit Ehefrau Heike als Copilotin, auf dem Flugplatz Mainz-Finthen. Mainz war für die Touristikgruppe des traditionsreichen Wettbewerbs, der seit 1911 durchgeführt wird, Tagesetappe auf der Strecke von Kaufbeuren über Fürstenzell bei Passau, Rothenburg ob der Tauber und die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt nach Erfurt, dem Ziel des diesjährigen Deutschlandflugs.
Höhepunkt des Aufenthalts in Mainz war der Empfang durch Oberbürgermeister Michael Ebling. Ebling wies auf die historische Nähe der Stadt Mainz, in der seit 1911 geflogen wird, zur Luftfahrt hin und sprach von der Lärmbelastung der Mainzer durch den Flughafen Frankfurt als zweiter Seite der engen Verbindung zur Luftfahrt. Für die Gastfreundschaft der Stadt gegenüber dem Deutschlandflug ehrte Wolfgang Müther, Vizepräsident des Deutschen Aeroclubs, Oberbürgermeister Ebling mit der Medaille des Deutschen Aeroclubs. Hans Griebling, der Vorsitzende des Luftfahrtvereins Mainz, wies auf die gute und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit zwischen Luftfahrtverein und Stadt hin. Der Vorsitzende des Luftsportverbands Rheinland-Pfalz, Ernst Eymann, machte deutlich, dass die Luftsportler beim Thema der Lärmbelästigung durch den Flughafen Frankfurt hinter den Mainzern stehen und forderte höhere, lärmmindernde Anflüge. "Tausend Fuß - 300 Meter - mehr Höhe beim Anflug halbiert den Lärm", sagte der Luftsportpräsident.


 
Schnelle Truppe: Das Team vom Mainzer Turm schaffte es, die Deutschlandflieger 
 in dreißig Minuten mit Benzin zu versorgen.